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Städtebauliche Entwicklung weiterentwickeln - durch Nordumgehung Kampstraße beruhigen!

Mit einer Entscheidungsmatrix will die SPD-Fraktion die festgefahrene Diskussion um die Beruhigung der Kampstraße und die Weiterentwicklung des Gebietes rund um den ehemaligen REWE-Markt voranbringen. Nach Abwägung aller diskutierten Ausbauvarianten empfiehlt sie eine Nordumgehung der Kampstraße. Folgender Antrag wurde in der Bau- und Umweltausschusssitzung gestellt:


Verkehrsentwicklungskonzept
- Kampstraße / B-Plan 57.2 -


Antrag der SPD Fraktion:

Vorbemerkung:

Seit 2014 beschäftigt sich der Bau- und Umweltausschuss mit den Empfehlungen des Verkehrsgut-achtens und hier insbesondere mit der Verkehrswegeführung im Bereich Kampstraße.
Parallel dazu stagniert die Überplanung des Gebietes um den ehemaligen REWE-Markt (B-Plan 57.2) seit drei Jahren. Eine Veränderungssperre bis Ende 2013 wurde um ein Jahr bis Ende 2014 verlängert. Seit Ablauf haben wir kaum Möglichkeiten Entwicklungen in diesem Gebiet zu steuern (siehe Neubau Mühlenbäcker).
Hinzu kommt die Entscheidung des Amtsausschusses, einen Neubau der Amtsverwaltung/Wohnungs-bauunternehmens innenstadtnah auf dieser Fläche realisieren zu wollen.
Der B-Plan 57.2 liegt im Bereich des Integrierten Entwicklungskonzeptes „Östliche Innenstadt“.
Das Verkehrsgutachten wurde als Teil dieses Konzeptes und als Voraussetzung für die Bewilligung der Fördermittel erstellt. In einem sehr aufwendigen Prozess (Planungskosten, Bürgerbeteiligung) wurde dieses Konzept erstellt und wird dem Innenministerium als Entscheidungsgrundlage vorliegen.
Die Bewertung im Ministerium wird maßgeblichen Einfluss auf die Kosten haben, die bei Planung und Umsetzung auf die Stadt zukommen.
Weiterhin sieht das Amt Mitteldithmarschen es als notwenig an, bis Mitte des Jahres Klarheit in der Bauleitplanung zu erhalten, um das Projekt „Neubau Amtsverwaltung“ weiterverfolgen zu können. Bei einer weiteren Verzögerung ist nicht ausgeschlossen, dass ein anderer innenstadtferner Standort gesucht wird.
Daher ist es notwendig im Bau- und Umweltausschuss jetzt Entscheidungen zu treffen, die es der Verwaltung und dem beauftragten Planungsbüro ermöglichen die Bauleitplanung weiter führen zu können.
Die angehängte Entscheidungsmatrix stellt die zur Zeit diskutierten vier Alternativen in der Verkehrswegeführung dar.

Beschlussempfehlung:

Der Bau- und Umweltausschuss beauftragt die Verwaltung die Verkehrsführung im Bereich der Kampstraße und die Gestaltung des B-Plans 57.2 auf der Basis der Variante 3 weiter zu entwickeln.
Hierbei sind vom Planer die längere und die kürzere Nordumgehung der Kampstraße abzuwägen und deren Vor- und Nachteile darzustellen.


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Horst-Walter Roth
SPD-Fraktionsvorsitzender



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Autor: Roth -- 20.04.2016