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Stellungnahme zum Pressebericht in der DLZ über die Zukunft der Verwaltungen

Am 3. Dezember 2016 veröffentlichte die DLZ auf Seite 12 einen Bericht mit der Überschrift „Verwaltung weiter konzentrieren“. Grundlage war ein Gespräch, das die Zeitung am 1. Dezember mit Ralf Stegner in Meldorf geführt hat.

In Teilen der Öffentlichkeit haben insbesondere die Ausführungen zum Amtsgebäude für Verwirrung gesorgt. Hierzu möchte ich als Teilnehmer des Gesprächs folgende Anmerkungen machen:
1. Das Pressegespräch hatte keine im Vorfeld festgelegten Themen. Es wurde eine große Bandbreite aktuell politischer Aspekte diskutiert (Zukunft der Westküste, ÖPNV, Brunsbüttel, Verkehrsinfrastruktur, Zukunft der Küstenkoalition, Ausbau der Kinderbetreuung und auch Verwaltungsreform).
2. Der Zeitungsartikel bildet somit nur einen Ausschnitt aus dem einstündigen Pressegespräch ab.
3. Im Hinblick auf die Verwaltungseinheiten macht die DLZ klar, dass sich Ralf Stegner in keinster Weise zu diesem Thema geäußert hat.
4. Die darauf direkt folgenden Ausführungen zum Amtsgebäude bilden somit ausschließlich die Meinung der DLZ ab. Hierbei handelt es sich um reine Spekulationen: „Ob das für Dithmarschen bedeutet (…). In so einem Fall könnte der geplante Neubau einer Amtsverwaltung in Meldorf in ein ganz anderes Licht rücken und womöglich überflüssig werden“ (Hervorhebungen von Wolpmann).
5. Unklar bleibt in dem Pressebericht, warum die DLZ mit ihren Spekulationen in einer Zeit intensiver Verhandlungen über das Amtsgebäude für Verunsicherung sorgt.
Fazit: Der Inhalt des Pressegesprächs und der Artikel können keine Auswirkungen auf die Rahmenbedingungen der Diskussion über die Amtsverwaltung haben. Diese Diskussion läuft derzeit auf kommunaler Ebene.

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Autor: Wolpmann -- 04.12.2016